Entwicklungshilfe!
Jedem vernünftig denkenden Mitbürger ist inzwischen klar geworden, daß Entwicklungshilfe für  afrikanische Staaten in finanzieller Form kontraproduktiv ist, weil sie nur bei den herrschenden Clans ankommt, deren Macht vergrößert und damit die Lage der notleidenden Bevölkerung nur noch verschlimmert, statt sie zu lindern. Dennoch fährt die Regierung nach Afrika und verteilt Geldgeschenke (vom Geld der Steuerzahler) an die Mächtigen. Die Begründung, damit Fluchtursachen zu verringern und damit den Flüchtlingsstrom nach Europa und speziell nach Deutschland eindämmen zu wollen, ist nach dem oben Gesagten geradezu aberwitzig. Wirksame Enwicklungshilfe kann nur durch Sachprojekte direkt am Ort der notleidenden Bevölkerung geleistet werden.
Eines der größten Probleme, wenn nicht sogar das größte Problem (abgesehen von der dringend zu bekämpfenden Bevölkerungsexplosion) ist der Wassermangel. Ein Großteil der Kriege in Afrika, Nahost und mittlerem Osten sind Kämpfe um das lebensnotwendige Wasser. Daher wäre es sinnvoll, möglichst viele kleinere Brunnen großflächig verteilt zu installieren, die Grundwasser aus beliebiger Tiefe ohne industrielle Unterstützung oder Energielieferung fördern können, entweder mit Hilfe kleiner Solarpaneele oder mit Menschenkraft, wobei die Instandhaltung und ggf. notwendige Reparaturen von den Bewohnern vor Ort in einfacher Weise geleistet werden kann, und welche vor allen Dingen nicht allmählich versanden können. Ich habe eine Wasserhebeanlage mit den vorgenannten Eigenschaften erfunden und habe hierauf ein Patent. Dies habe ich dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zur Kenntnis gebracht in der Meinung, diese Technik sei gerade für die Entwicklungshilfe interessant. Daraufhin schrieb mir das Ministerium u.a.: „Das von Ihnen entwickelte Verfahren hat sich, wie Sie schreiben, noch nicht in der Praxis bewährt. Unsere Partner in den Kooperationsländern der EZ erwarten aber ausgereifte Konzepte. Eine Entwicklung im Modellstadium kasnn deshalb in der Entwicklungszusammenarbeit nicht eingesetzt werden.” 
Ich meine, fertige Produkte weiterleiten, das kann auch Dannebergs Hans. Dazu bedarf es keines teuren Ministeriums. Man könnte den Eindruck gewinnen, daß es geradezu erwünscht sei, daß der starke Bevölkerungszuwachs in Afrika sich dadurch selbst bremst, daß diejenigen, die nicht verdursten oder verhungern, im Kampf um das Wasser ihr Leben lassen. Oder reicht der Arm der Rüstungsindustrie so weit, daß Maßnahmen, die geeignet sind, die Ursachen für den Kampf um das Wasser zu verringern, boykottiert werden, weil man dann mehr Waffen, am besten an alle Beteiligten gleichzeitig, verkaufen kann?
Aber vielleicht gibt es noch einen anderen Grund: Nach der Herstellung und Installation meiner Wasserhebeanlage inst die Großindustrie nicht mehr zum Betreiben der Anlage nötig. Die Industrie will aber solche Produkte verkaufen, die eine ständige Betreuung durch sie erfordern, evtl. weitere, zum Betrieb erforderliche Zusatzgeräte verkaufen und so den Käufer in seine Abhängigkeit führen, womit dann ein neuer Kolonialismus entsteht.